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Studien

COSS-Register

Osteosarkome und andere Knochentumoren sind im Kindes- und Jugendalter sehr selten.
Aufgrund von früheren Behandlungsstudien konnten bei diesen Tumoren zahlreiche Therapieerfahrungen gewonnen und die Heilungschancen von Patientinnen und Patienten erhöht werden. Im Bemühen, die Behandlung des Osteosarkoms und anderer seltener Knochentumoren weiter zu verbessern, arbeiten viele Kliniken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz seit über 20 Jahren in der „Kooperativen Osteosarkomstudiengruppe COSS“ zusammen.

Das ‘COSS-Register’ ermöglicht einen nationalen und internationalen Datenaustausch über den Krankheitsverlauf von Patientinnen und Patienten mit Knochentumoren. Nur so können möglichst viele Erkenntnisse über Ursachen, Häufigkeit, Diagnose, Behandlung und tumorbezogene Eigenschaften dieser seltenen Tumoren gewonnen werden. In speziellen Behandlungssituationen haben die behandelnden Ärztinnen und Ärzte zudem die Möglichkeit, die Fachmeinung von erfahrenen Spezialistinnen und Spezialisten der COSS-Studienzentrale oder anderen Institutionen und Referenzeinrichtungen einzuholen, so dass die Patientinnen und Patienten von Expertinnen- und Expertenmeinungen und Zweitbeurteilungen profitieren.

Auf einen Blick zusammengefasst

  1. Dieses Register sammelt Daten über Epidemiologie, Geschichte, Diagnose und Stadium von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Osteosarkomen und anderen bösartigen Knochensarkomen.
  2. Osteosarkome und andere Knochentumore sind im Kindes- und Jugendalter sehr selten. Das ‘COSS-Register’ ermöglicht einen nationalen und internationalen Datenaustausch über den Krankheitsverlauf von diesen Patient*innen.
  3. Durch diese Studie können möglichst viele Erkenntnisse über Ursachen, Häufigkeit, Diagnose, Behandlung und tumorbezogene Eigenschaften dieser seltenen Tumoren gewonnen werden.

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Veröffentlicht 16.12.2020
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